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Weniger Schäden durch Unwetter an Autos

(13.04.2026 – Stuttgart/Berlin) Ein heftiges Gewitter, Hagelkörner wie Golfbälle oder eine plötzliche Flut: Für Autofahrer in Baden-Württemberg war das vergangene Jahr 2025 zum Glück deutlich entspannter als gewohnt. Während die Natur 2024 noch so richtig gewütet hat, ziehen die Versicherer für das letzte Jahr eine überraschend positive Bilanz.

Die Zahlen des Branchenverbandes GDV sprechen eine klare Sprache: Die Schadenssumme im Südwesten ist massiv eingebrochen – von stolzen 530 Millionen Euro im Vorjahr auf „nur“ noch 148 Millionen.

Auch in den Werkstätten war deutlich weniger los. Statt über 130.000 demolierten Fahrzeugen mussten die Versicherer bundesweit lediglich für knapp 40.000 beschädigte Autos im Land aufkommen.

Im Schnitt kostete eine solche Reparatur nach Sturmschäden übrigens rund 3.800 Euro. Doch Vorsicht bei der Statistik: Erfasst sind hier nur kaskoversicherte Wagen. Die echte Schadenssumme dürfte also noch ein gutes Stück höher liegen.

Und während wir hier im Südwesten glimpflich davongekommen sind, hat es andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen deutlich härter getroffen – dort sind die Kosten sogar gestiegen.

Verbandschef Jörg Asmussen warnte deshalb trotz der guten Nachrichten: Ein einziges schweres Unwetter reiche aus, um die Statistik innerhalb weniger Stunden wieder komplett auf den Kopf zu stellen.

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